Wie um alles in der Welt fangen wir diesen Eintrag ins Tagebuch wohl an?
Nun, nachdem wir uns im Stockholmer Bereich abgemüht haben, zum einem Anschluss an die Gemeinschaft zu finden und zum anderen Fuss zu fassen im Arbeitsleben, haben wir festgestellt, das sich das Leben im 08èr Umkreis etwas anders gestaltet. Miriam hat ja in ihrem Job sehr lieben Anschluss an die Kollegen gehabt. Dies führte sie dann auch zu einem Chor, in dem eine breite Palette an alten und neuen Liedern einstudiert wurden. Diese hat sie dann mit ihren Mitsängern bei diversen Veranstaltungen vortragen können. Maeva hatte bei der "Umsiedlung" keine großen Einstiegsprobleme in der neuen Schule. Und ich war sehr damit beschäftigt all unser Hab und Gut in die große Stadt zu verfrachten. Ende November dann, war alles in Stockholm und der Alltag stellte sich ein. Ich schrieb Bewerbungen im großen Stil und schickte insgesamt 350 Exemplare an alle Möglichen Firmen. Auch zu sogenannten Rekrutierungsveranstaltungen des örtlichen Arbeitsamtes ging ich regelmäßig. Hier stellte ich dann fest, das auf jeden freiwerdenden Job ca. 300-400 Bewerber live erscheinen. Dazu kommen noch die schriftlichen Bewerbungen. Hart umkämpftes Pflaster.
Nach den Weihnachtsfeiertagen im Kreise der Famile hatten wir dann so zum Jahreswechsel jeder für sich Bedenken, ob es denn nun genau DAS war, was wir in Schweden zu finden meinten. Am 6 Januar dann morgens Familienrat. Eine bedrückende Stimmung lag im Raum und nun kam ans Licht, das jeder von uns seine Zweifel an dem Gelingen in Stockholm hatte. Nachdem wir uns ausgesprochen hatten, stand fest: Unser Platz ist in Skaraborg. Hier haben wir doch unsere Freunde, alles vertraute und bekannte, Stille in der Natur und , ja es mag lächerlich klingen, einen Sternenhimmel der nicht von Großstadtlichtern verschluckt wird.
Die Konsequenz? Richtg, alles wieder einpacken ( Teile stehen ja noch im Einlagerungscontainer ) und zurück . Die Wohnungssuche gestaltet sich recht einfach, bei dem guten sozialen Netzwerk im Skaraborger Umkreis. Ok, Wohnung steht. Noch einmal hin zum renovieren, ein wenig die Tapeten überstreichen. Gott sei dank haben die ehemaligen Bewohner die Wohnung SEHR sauber verlasssen, gute Wahl! Dann erstmalig mit einem Anhänger voll Möbel und Kartons aus dem Container in Stoclkholm in die "neue" Wohnung. Pass irgendwie alles recht gut hin. Die Möbel finden wie von selbst ihren Platz. Auch Bilder usw. sind schnell aufgehängt. Wir werden in unserem alten Haus wohnen!
Da wir ja wieder zurück gehen muss ich mich nun hier um eine Anstellung kümmern. Zuerst alle Bekannten gefragt, ob in deren Umkreis etwas vakant ist. Dann einen Stapel Bewerbungsmappen erstellt und eine Woche lang alle Firmen des Umkreises abgefahren, persönlich vorgesprochen und ein Exemplar übergeben. Treffen beim örtlichen Arbeitsamt ergeben mir eine weitere Liste mit "hinterderhandinformationen" also kurz gesagt eine Namensliste expandierender Arbeitsgeber. Diese angeschrieben und beworben. Hmm, was kann ich nun noch tun? Man könntesich ja mal bei den umliegenden Rekrutierungsstellen eintragen und seine Kompetenzen mitteilen. Montags bei einer dieser Stellen eingetragen, Dienstags früh geht das Telefon und eine Dame teilt mir mit, sie würden mich doch gerne mal persönlich kennenlernen. Das persönliche Gespräch am Mittwoch stellte sich als für beide Seiten zufriedenstellend heraus. Tags drauf hatte ich bereits ein Anstellungsinterview bei einem etwas größeren Arbeitsgeber in der Nähe. Dort empfingen mich gleich vier "Prüfer" die mich ordentlich auf den Kopf stellten. Nach ca. 2 Stunden ging ich zufrieden und erschöpft aus dem Gespäch, welches immer wieder zwischen englisch und schwedisch gewechselt hatte, verlangte der Arbeitsgeber doch Kenntnisse in beiden Sprachen. Das ich deutsch auch noch ein wenig kann, sah man als Vorteil, wenn auch nicht als notwendig, aber man weiss ja nie !?
Auf demWeg nach Hause geht das Telefon: Ja hier dein neuer Chef, wir wollen Dich haben, wann kannst Du anfangen? Ähh, Montag in einer Woche? OK, wilkommen bei uns.
Ich fahre rechts ran. Ist das jetzt real? Ging das wirklich soooo schnell? Mir brummt der Kopf. Völlig glücklich muss ich mich nun noch zurückhalten bis ich Miri und Maeva das nächste mal sehe um es ihnen "Aug in Aug" mitteile. Am Telefon oder via Skype will ich das nicht machen, sind doch live-Emotionen immer besser.
Also die kommenden Tage, es sind noch 6 bis ich die beiden aus Stokholm mit der letzten Fuhre Möbel und Kartons abhole, schön die Klappe halten und nichts durchschimmern lassen. Ich erzähle täglich, das ich die eine oder andere Firma angefahren habe und es ohne Aussicht auf Erfolg war.
Letzten Donerstag dann, fahre ich früh rüber nach Ekerö um meine Damen wiederzutreffen. Die restlichen Dinge aus dem Container geholt, parke ich abends das Auto vor dem Pfarrhaus, das wir die letzten Monate bewohnt hatten. Später abends sagte ich dann zu Miri, das ich dringend aufgefordert wurde meine Arbeitslosenkasse zu wechseln. Sie war völlig verdutzt und wusste nicht was dies bedeuten sollte. Ich sagte ihr, das meine derzeitige Kasse eben keine Angestellten versichert. Kurzer Moment des Staunens dann brachen alle Dämme. Überglücklich saßen wir alle zusammen und feierten meine neue Anstellung bei einem Glas Rotwein.
Freitag alle früh raus, wird es doch ein lager Tag. Miri muss noch arbeiten, Maeva zur Schule. Wir packen morgens bei heftigem Schneefall unsere Sachen in den Anhänger und verteilen noch Kleinigkeiten in die Autos. Dann der Versuch aus der Einfahrt zu kommen. Denkste! Der Schnee ist rutschig und vor allem reichlich vorhanden. Den Nachbarn gebeten uns mit demTrecker raus zu ziehen. Er kommt dann auch eine gute Stunde später und zieht mich wie ein heißes Messer aus der Butter. Ok, jetzt nichts wie auf den Weg, der Wetterbericht meldet schlimmste Unwetter.
Ich hoffe, das Unwetter ein wenig umgehen zu können und wähle die möglichst südliche Route. Nun, so schlimm ist ja doch nicht, NOCH nicht!
Ich komme gut durch. Die letzten 80 km sind etwas schwieriger zu fahren. Starker Seitenwind und böse Verwehungen teilweise bis zum Mittelstreifen machen das fahren zur Tortur.
Nach 6 Stunden ( 4,5 sind üblich )komm ich Zuhause an. Schnell alles auspacken. Ja,wie nur? Ich muss mir einmal einen Weg graben um zur Tür zu kommen. Das Wetter verschlechtert sich zusehends. Miri ruft an und teilt mit, das sie und Maeva nun Ekerö verlassen.
Gegen 7 Uhr abends bricht die Hölle los. Schneetreiben mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h lassen alles gleich aussehen. Ich kann teilweise das Auto ca. 5 Meter vor der Tür nicht sehen, so stark schneit es. Miri berichtet von unterwegs im Stundentakt von Wettern ähnlich meiner Fahrt. Ihre letzten 60 km waren dann aber äußerst heftig. Sie brauchte 3 Stunden für die Strecke, die man sonst in 45 Minuten zurücklegt. Gegen Mitternacht habe ich meine Lieben endlich bei mir. Miriam bekommt von mir direkt ein Winterdiplom. Solch ein Wetter hab ich bisher nicht erlebt. Da ich unser Wasserbett am Nachmittag aufgebaut und befüllt hatte, war nicht daran zu denken darauf zu schlafen, weil die Matratzen einfach noch zu kalt waren. Wir beschlossen im Wohnwagen zu schlafen. Den hatte ich aufgewärmt. Nach 2 Stunden Wohnwagen gingen wir gut durchgeschüttelt vom Wind und gefrustet darüber, das an Schlafen nicht zu denken war Aufgrund des lauten Winds und des peitschenden Schnees, ins Haus und legten uns totmüde ins Gästebett. Samstags früh war unser Wohnort nicht wiederzuerkennen. Die Hauptsrasse existierte nicht mehr, alle bekannten Wege waren völlig verweht. Vor dem Haus türmte sich eine 2,50m Schneewehe auf. Juhuu. das wird ein langer Tag an der Schüppe, dachte ich mir.
Die Runde mit dem Hund fällt sehr kurz aus. Er bricht freiwillig nach ein Paar hundert Metern ab. Bis zu Nachmittag ist an freiräumen nicht zu denken. Dann von einer Minute auf die andere Windstille. Die Leute kriechen vorsichtig aus ihren Höhlen ( und das meine ich so wie ich es schreibe ). Unser Nachbar und ich versuchen über die Schneeberge zu kommunizieren, ohne Erfolg. Ich ruf ihn an. Wir rufen ein wenig in der Gegend rum um jemanden zu finden, der sich erbarmt unseren Weg zumindest so weit vom Schnee zu befreien, damit wir an unsere Schneefräse und die Schaufeln kommen. Ein Bauer aus der Nähe kommt uns zu Hilfe. Den Nachmittag verbringen wir mit Schneepflügen. Der Nachbar sagte, das er das in seinen 80 Lebensjahren so auch noch nicht erlebt habe. Maeva fand`s lustig und schwamm im Schnee.
Heute sind noch einmal ein Paar Zemtimeter dazu gekommen. Das Dorf schläft unter einen dicken Decke. Die heftigste Verwehung ist ca 4 Meter hoch und musste von großen Fräsen und Schaufelbaggern durchbrochen werden, so das die Bewohner wieder die Aussenwelt erreichen.
Ein sehr Erlebnisreiches Wochenende, von dem wir bestimmt noch unseren Enkeln erzählen werden.
Hier kommen jetzt noch einige Bilder.






Nu har Frank skrivit mycket på tyska, då är det nu min tur att skriver liten för våran svensk läsare.
Först har vi haft problem hur vi ska kalla detta berättelse, men nu har det blivit " allt en gång retur"
Efter vi har kämpat med allt i Stockholms område, jobb, bostad, skola osv. har vi alla kännt att vi saknar något däruppe. När det har kommit framme har vi hållat familjråd och vi har kommit överens att vi trivas bättre på landet, i Broddetorp. Jag har haft det redan svårt att lämnar Broddetorp när jag har börjat med mitt nytt jobb och tänkte det går över.
Frank har skrivit ansökningar som helst och OM det har kommit ett svar var han för gammalt. " Är vi i Tyskland igen?" har vi frågat oss.
Maeva har haft igen stort problem att kommer in i nya skolan, men hon sog oftas inte så lycklig ut som vi kännde det från våran gamla område på landet.
Vi hade våran mål när vi har flyttat till Sverige och efter flyttning till Ekerö såg vi att vi kommer att hitter våran mål inte i stor stads område.
Alså ringde vi våran gamla hyresägare Kenneth om våran gamla lägenhet är ledig fortfarande. I egendlig var kyrkoherden intresserat att hyra lägenheten,men hon har tackat nej och hälsade oss välkommen tillbacka......vilken tur.
Sedan har vi informerat mitt arbetgivare och det var inte lätt för mig, för att har trivs på jobbet.
Jag har stått verkligen mellan två stolar. Men vi har bestämmt oss att flyttar tillbacka.
Alså har vi packat ett tredje gång kartonger in och ut och åkte tre gånger med släppet upp och ner.
Nu förra fredag var min sista dag och jag var ledsen att lämna mina arbetskompisar och pastoratet. Men samtidit var jag glad att kommer tillbacka.
Frank åkte redan på morgonen med släppet och jag och Maeva följade efter jobbet. Kl. 16.00 var vi på färjan. Väderprognosen för fredag kväll var jätte dåligt, med snöstorm och mycket snö.
Till Lingköping gick det rätt så bra, sedan har det blitvit snö. Och från Jönköpings län har det varit chaos. Bara snö från alla sidorna, man såg ingen väg alls. I Habo stannade jag en liten stund för då gick ingenting mera. Jag åkte mitt på vägen och var glad att det har varit inte mycket traffik. Kl. 23.20 var vi endligen hemme och jag helt slut. Nu kan jag i alla fall säga att jag är snövana...hehe.
Och det har verkligen kommit mycket snö, som man kan ser på biderna.Men på andra sett kul också. Vi har aldrig sett så mycket snö.
På frdag kväll tänkte vi att sover i husvagn för att sängarna var inte riktig klart änn. Men det blåste så stark att vi kunde inte sova. Kl. 3.30 tog vi beslut att går in i huset och sova på gästsängen.
Maeva har inte hört något alls.
Den bästa meddelande alls fick jag på torsdag kväll när Frank har kommit till Ekerö för att packar släppet. Han har hittat ett nytt jobb på Manpower och kommer att jobbar hos Volvo IT.
Alså igen i datorområde. Jag var sååå glad.
Nu har stängt sig kapiteln Ekerö och ett gamla kapitel kommer att fortsätter.
Jag vill tackar alla på Ekerö`s pastorat och förskolan. Ni har gjord allt rätt. Jag är glad att jag fick lära känner er!!! Ni är alltid välkommen på en kopp kaffe när ni är här i område någon gång!
Och jag tackar alla i Broddetorp att ni hälsade oss Välkommen tillbacka!