Dienstag, Januar 30, 2007

Der Winter ist da!

Heute kommen zu den Umzugsbildern ( irgendetwas hat da nicht so richtig funktioniert letztes mal) noch Fotos aus der neuen Heimat. Die Bilder wurden allesamt in unserem Dörfchen aufgenommen und diesmal allein von Miriam.

Der Rueckweg aus Deutschland war zum Glueck nicht so schlimm, wie es die Nachrichten vermuten liessen. Abends vor der Abreise gab es einige Bilder aus dem Norden Deutschlands wo zerknautschtes Blech in allen Variationen geboten wurde. Alex meinte schon, ich sollte doch noch ein Paar Tage im Muensterland bleiben, bis sich die Lage beruhigt hat. Doch mich zog es wieder nach Hause. In den zwei Wochen Schweden habe ich mich sehr an die Ruhe der Umgebung und die Ausgeglichenheit der Menschen gewöhnt. Die Hektik und die Ruecksichtslose Fahrweise auf deutschen Autobahnen kann einen das Vergnuegen am Reisen wirklich vermiesen.

Nun bin ich wieder zurueck bei meinen Lieben und freue mich ueber das herrliche Winterwetter und die einmalige Ruhe.
Das die Schweden äusserst Winterfest sind, zeigt sich bei der Gelassenheit im Umgang mit Eis auf den Wegen. Völlig cool ( im warsten Sinne ) ziehen sie Ihre Bahnen auf den Strassen auch wenn unter den Reifen blankes Eis ist. Vorteil der meisten Fahrer hier ist natuerlich die sogenannten Dub-Decks (Spike Reifen). Wenn ich mutig mit 60 ueber die Strassen fahre werde ich das eine oder andere mal von Autos inklusive Pferdeanhänger ueberholt. Respekt!!

Die nächsten Tage werde ich mich immer mal wieder fuer ein paar Stunden auf Fotosafari begeben. Die Motive scheinen hier erstmal nicht auszugehen.

Die Bilder vom Moment gibts diesmal wirklich sofort hier!!!

Mittwoch, Januar 24, 2007

Von Prüfungen und lieben Menschen!

Merkwürdiger Titel?? Nicht wirklich!

Heute morgen habe ich meine letzte Prüfung in Deutschland erfolgreich bestritten. Einige weitere stehen noch in Schweden an, das aber weit ... weit in der Zukunft.
Am Montag Morgen habe ich mich in Schweden bei herrlichem Schneewetter und klirrender Kälte ( für deutsche Verhältnisse ) in Bewegung gesetzt und obwohl ich die erste Spur in den Neuschnee gezogen habe, hat mein kleiner Smart sich doch ganz wacker geschlagen. Eigentlich sind die Wägelchen nicht für ihre Winterfestigkeit bekannt. Nach eineinhalb Stunden gemütlichen Zuckelns durch die verschneite Landschaft, kam ich dann auf die Autobahn und konnte Gas geben. Das Wetter wurde in Richtung Deutschland immer freundlicher und so kam es, das ich nach längerer Enthaltsamkeit sogar mal wieder die Sonne sehen durfte; ein seltenes Vergnügen die letzten Wochen.
Angekommen in Deutschland kehrte ich bei meinem Freund Alex ein, bei dem ich lebenslanges Asyl geniesse. Abends habe ich noch Schwiegereltern und Freunde besucht um dann spät zu Bett zu gehen. Am Dienstag habe ich mich dann um den Feinschliff der Präsentation gekümmert, die ich heute halten sollte.
Und heute bin ich dann frisch an eine meiner Lieblingsbeschäftigungen gegangen, dem Reden!
Das die letzte Prüfung nicht die schwerste für mich sei wusste ich bereits. Die Prüfer ( immerhin 5 Leute) hörten sich dann meinen Vortrag an und anschliessend wurden einige Fachfragen gestellt und beantwortet. Das "Tribunal" zog sich zur Beratung zurück und kam mit der erfreulichen Nachricht, das ich die Prüfung bestanden habe zurück.
Nun darf ich mich zu den anderen erlernten Berufen auch noch Fachinformatiker nennen.
Scheine sind ja nie weg, gelle ;o)
Somit hat für mich das Lernen erstmal ein Ende, habe ich in den letzten 2 Jahren doch einige Kurse zusätzlich zu der verkürzten Ausbildung bestritten. Mal sehen ob ich ohne Abendschule und Wochenendkurse überhaupt leben kann....

Heute werde ich abends das langersehnte zocken am PC mit Alex geniessen. Seit November habe ich keine einzige Minute am PC daddelnd verbracht und leichte Entzugserscheinungen haben sich breit gemacht. Denke mal ich werde gnadenlos den Hintern versohlt bekommen, weil ich zum einen nicht meinen Spiele-PC dabei habe und wegen der langen Abstinenz.

Liebe Menschen:

Für alle die, die irgendwann einmal vorhaben in Richtung Schweden zu ziehen sei versichert, das die Menschen in Schweden eine sehr angenehme und offene Art haben. Wir haben bisher wirklich durchweg nur positive Erlebnisse mit den Ureinwohnern Scandinaviens gemacht.
Das Grundvertrauen und die liebe Art wie man hier Neuankömmlingen begegnet ist umwerfend. An allen Stellen, selbst bei Behörden lässt man sich Zeit, hilft so gut es geht und behandelt man einen freundlich. Ich denke da gerade an die Schalterbeamten in Tyskland.......brrrr.
Liebe Menschen gibt es aber auch in Deutschland viel mehr als wir dachten. Der Abschied von Deutschland wurde uns durch viele Briefe, Mails, einfachen Gesprächen oder kleinen Präsente sehr persönlich gestaltet. Viele haben uns mit ihren besten Wünschen gesegnet. Und auch jetzt bricht der Kontakt nicht ab zu denen in der Heimat. Darüber freuen wir uns täglich.
Neuerdings bekommen wir viele Zusagen oder Mails ausserhalb dieses Blogs. Scheinbar kommt die Webseite besser an als ich dachte und der Blog wird täglich von vielen Besuchern gelesen. Dies gibt uns die Zuversicht, das unser Weg der richtige ist, in jeder Beziehung.

Wir würden uns weiterhin über nette Kommentare ( aber auch kritische sind gern gesehen ) und/oder E-Mails erfreuen.
Vieleicht ist schon aufgefallen, das wir weder Wohnadresse noch unsere Mail-Adressen hier veröffentlicht haben. Dies hat den einfachen Grund, das wir uns ein wenig vor SPAM-Mails und unangekündigten Besuchen schützen möchten. Den Autorinen vom Schwedentraum ist es da ja damals aners ergangen, als unangekündigt wildfremde Deutsche mit der Aussage " Wir haben euer Buch gelesen und wollten einfach mal für 4 Wochen zu Urlaub kommen, toll wie??" vor der Tür standen. Wir bitten um Verständnis.

Freitag, Januar 19, 2007

Erste Bilder aus dem neuem Zuhause

Hallo ihr im stuermischen Deutschland.

Wir haben erste Bilder aus unserem neuen Heim aufgenommen und wollen sie Euch hier kurz vorstellen.
Nach einer Woche des Einräumens ( verdammt in welchem Karton war denn noch mal....) haben wir uns gemütlich eingerichtet.

Bilder von Toiletten Bad und Gästezimmer haben wir uns gesprart da die Toiletten sicherlich nit soooo interessant sind und das Gästezimmer als einziges noch Kartons beherbergt.

Heute geht die Zweite Woche zuende und wir müssen sagen, das wir es uns schwieriger vorgestellt hatten. Wir hatten Trennungsängste befürchtet und gedacht, das wir die ersten Monate keinerlei Kontakt zu den Dorfbewohnern haben würden.
Doch es kam schnell anders. Miriam und ich gehen in verschiedene Sportkurse ( dazu sicherlich später mehr) Maeva hat schnell Anschluss gefunden so das sie bereits drei Mädchen hier ihre Freundinnen nennt.
Ab kommender Woche geht Maeva dann zwei mal die Woche zur Freizeitsbetreuung in ihrer Schule. Dann muss sie nachmittags den Kindern nicht mehr beim spielen zusehen sondern kann gut mitmischen.
Montag fahre ich dann noch mal fuer ein Paar Tage nach Deutschland. Die letzte Prüfung steht an.
Sollten also noch irgendwelche Wünsche schwedischer Spezialitäten bestehen schnell anrufen!

Hier der Link zu unseren Bildern.

Morgen spielen wir mit Petra und Andrea UBONGO.... ( Spiel mit Suchtfaktor)

Bis dahinn

Der Umzug nach Schweden

Sodele.... nach ein Paar Minuten zurück in Deutschland ( Da war doch noch eine letzte Prüfung am Mitwocch ) setzte ich mich brav an den PC und schreibe wie angekündigt etwas zum Thema Umzug.
Wir hatten bereits im November den nächsten Baumarkt aufgesucht und alle verfügbaren Umzugskartons gekauft, da ich der Meinung war, nur wenn die Kartons alle die gleichen Ausmaße haben, werden wir mit dem geplanten Raummaß des LKW`s (darf man neuerdings in Deutschland so schreiben ) auskommen. Unser Esszimmer hatten wir geplant als Lagerraum für die fertigen Kartons und zerlegten Möbel die wir nicht benötigten. Was Umziehen angeht sind Miriam und ich ein eingespieltes Team. Haben wir doch immerhin seit 1997 drei Umzüge sehr gut und durchdacht gemeinsam bestritten. Diesmal war alles wesentlich anders. Konnten wir früher doch "mal eben" ein weiteres mal zwischen Wohnung 1 und 2 pendeln um noch einen letzten Karton zu transportieren, hatten wir nun lediglich einen Versuch. Miriam und ich hatten im Vorfeld fest bechlossen, so großzügig wie möglich nicht benötigte Dinge bereits hier wegzuwerfen. Nun hatten wir ja Anfangs ein Haus mit 250qm im Auge und da benötigt man eine Menge Dinge, will sagen, alles sollte mit! Als wir im Dezember dann den Mietvertrag unterzeichneten fragte ich Miri Abends, ob wir alle Kartons die bereits fertig gepackt waren noch einmal öffnen sollen, oder ob wir erstmal allen Krempel mitnehmen und ab JETZT unseren Vorsatz einhalten sollen. Variante 2 war genommen und ich bestellte bei Rückkehr in Deutschland einen Container. Die Komoden und Schränke brauchten wir ja nicht weiter, da im neuem Heim Einbauschränke in jedem Zimmer vorhanden waren. Sammelanruf bei Verwandten und Bekannten. Braucht ihr noch?? könnt ihr das noch stellen??. Abholtermin vereinbart und Freude über die Reaktion, das viele unserer Dinge ein gutes neues Zuhause bekommen und nicht im Abfall landen müssen. Dann weiter ans Packen. Kurz vor Weihnachten sind wir mit dem gröbsten soweit durch, das wir bis auf Maevas Zimmer alles abgebaut haben. Miri und ich schlafen auf einer Matratze, Die Kleidung ist abgezählt und von Gemütlichkeit keine Spur. Irgendwie erinnert doch alles etwas an meine erste Junggesellenbude, mal vom Großformatposter eines Motorades abgesehen ;o)

Weihnachten haben wir uns aus Mangel an geselligen Ambiente bei unserer Verwandschaft eingenistet. Zwischen den Feiertagen dann noch mal gemütliches Weiterpacken, wobei das meiste eigentlich bereits fertig ist. Dann, Silvester wollten wir ursprünglich zu Freunden ins Ruhrgebiet, leider ist aber ein Verwandter von ihnen ins Krankenhaus gekommen und wir mussten die Feier abblasen. Aus der Not heraus machten wir vier dann ein Picknick auf der Matratze im Schlafzimmer bei Käsehäppchen, Sekt und Dinner for one. Ich nutzte die Gelegenheit und legte mich gegen 9 schlafen, weil ich morgens drauf meinen Smart nach Hamburg bringen musste. Mitternacht: alle nach draussen und Feuerwerk genießen, mit Nachbarn anstoßen und ein wenig plaudern. Dann noch mal für 2 Stunden ins Bett und anschließend nach Hamburg.
2. Januar. Heute darf ich den LKW abholen.... Merkwürdig irgendwie. Da arbeitet man monatelang auf diesen Tag hin und nun ist er da! Gegen 5 bringt Miriam Maeva und mich in einen Nachbarort zur Leihstelle. Der Lkw ist da und relativ schnell geht die Übergabe so das wir uns schnell in Bewegung setzten. Die Helfer hatten wir für 7 Uhr bestellt. Die ersten waren schon viel früher da, so das wir noch ein Paar Minuten zusammenstanden und klönten.Maeva und Timon ( das Kind unserer Freunde ) hatten Baggerspaß mit der Hebebühne des Lkw`s und daran auf der leeren Ladefläche herumzulaufen.
Der weitere Ablauf des Geschehens ist unglaublich gewesen. Als alle Helfer zusammen waren machten wir uns gemeinsam (inklusive der Kinder) ans Werk. In Sage und Schreibe 1 1/2 Stunden waren ALLE!!! Kartons, Möbel und sonstige Dinge aufgeladen. Das hätten wir nicht erwartet, Niemals. Gut 4 Stunden hatte ich eingerechnet. 3 mit Vielbeschäftigung und eine weitere fürs Feine. Zurrgurte anbringen, Lücken füllen und ähnliches, aber nun nach so kurzer Zeit konnte der Lkw abgestellt werden und wir gingen in den Garten um noch ein wenig zu grillen. Gegen 10 Uhr waren dann alle Helfer wieder auf dem Weg nach Hause.

Was hätten wir ohne Euch gemacht?? Ich war sprachlos, und alle die mich kennen wissen, das dieser Zustand sehr selten anzutreffen ist.Ich kann sicherlich nicht oft genug DANKE sagen. Danke für die riesige Hilfe, und Danke das ihr uns in dieser schweren Stunde so stark unterstützt habt.

Drei Uhr am 03. Januar. Aufstehen, die letzte Matratze aufladen und den LKW für die lange Fahrt fertig machen, heißt Tachoscheibe schreiben, noch einmal alle Spielgel kontrollieren, Maevas Stofftiere und Kissen einpacken. Miriam kann nicht weiter schlafen. Sie wollte eigentlich erst gegen 7 aufstehen. Wir fahren los. Erster Halt in Borken. Dort laden wir noch ein Paar Möbel von Hans, einem Freund auf, der sein Sommerhaus in Schweden hat. Gegen 5 gehts dann in Richtung Norden.Der Lkw beweist sich als sehr gut motorisiert. Dummerweise hat irgendjemand einen Geschwindigkeitsbegrenzer einbauen lassen so das dieses Gefährt selbst im freien Fall nicht mehr als exakt 85 km/h erreicht. Die Fahrstunden erwähne ich an dieser Stelle nur Ansatzweise. Wenn ich präzise von Lenk- und Ruhezeiten berichten müsste, könnte mir das den Führerschein kosten.Fähre problemlos, Dänemarks Autobahnen wie immer sehr eintönig, Öresundbrücke schon in der Abenddämmerung. Mist! wollte ich hier doch schon am frühen Nachmittag sein.
Dann am Ende der Brücke die Mautstation. Bezahlen, Schranke geht auf und...... Oh Nein!! Ein Zöllner winkt uns zur Seite.Der Horror. Genau das war meine größte Angst!. Ich sehe mich schon den Lkw abladen allein und bei Regen. Ih begrüße mit meinem Sonntagsschwedisch den Herrn und versuche so selbstbewusst und freundlich wie nur irgend möglich zu sein.Ahh.... Umzug, wie?? " Machen Sie mal bitte auf". Er schaut hinein und........ fertig!! Das wars. Er fragt noch wo es denn hingehen soll und stellt fest das er in diese Gegend ja immer im Frühjahr fährt um dort zu fotografieren. Schöne Weiterfahrt dann noch und ach ja " Välkommen till Sverige"

Dann spät........ sehr spät abends Ankunft bei Hans Sommerhaus. Abladen der Möbel, noch eine kleine Tasse Bier und ab in die Federn. Maeva war dermaßen auf, das sie nicht einmal bemerkt hat das sie aus dem Bett gefallen ist.Alex, der seit der Fähre in Deutschland die ganze Zeit hinter mir her gefahren ist, träumt heute Nacht sicherlich vom Hertz-Schriftzug der sich in sein Auge eingebrannt hat. Wie zermürbend. Da hat er einen sportlichen Flitzer und darf mit 85 über viele Stunden einer weißen Wand hinterherfahren. Ein kleiner Erfolg. Sein Borcomputer begrüßt bei Halbzeit den neuen Fahrer, der wurch sein ökonomisches Fahrverhalten auffällt. (lol)

Morgens drauf nun nur noch eine kleine Strecke. Die 4 Stunden Fahrzeit sind wie im Fluge weg.Miriam und Murmur warten mit Rembrandt und dem Restgeviech schon auf uns. Sofort gehts ans auspacken. Hans und sein Bruder ( der im Nachbardorf von uns wohnt) kommen nach und im Nu sind die wichtigsten Kartons und Möbelstücke im Haus.Abends haben Alex und Hans bereits das sehr tückische Gästebett ( welches Kurzerhand noch schnell beim IKEA um die Ecke gekauft wurde ) aufgebaut. Somit hat Hans schon mal sein Nachtlager fertig. Maevas Zimmer wird eingeräumt und Miriam und Schwiegermutter bekamen ihr Bett im Schlafzimmer. Alex und ich übernachteten kurzerhand bei Inger in Trädet.
Morgens drauf fuhren Hans und Murmur schon früh zurück nach Deutschland. Sie wären gerne länger geblieben, doch Hans musste seine Tochter Tags drauf zum Flughafen bringen. Wir leerten nach und nach den LKW und gegen Nachmittag war auch der letzte Karton im Haus verschwunden.Samstag morgen.Alex und ich fahren wieder in Richtung Deutschland. Bis Hamburg benötigte mein Pfeilschneller Lastwagen wieder mehr Stunden als gedacht.Irgendwann Sonntags kam ich dann in Schweden an. Ich hatte kurzerhand ein Hotel in Dänemark aufgesucht denn die vergangenen Tage forderten jetzt ihren Tribut.So genial habe ich ewig nicht mehr geschlafen.
Unter dem Strich gesehen, war unser Umzug ein voller Erfolg.Einzig anzumängeln wäre, das ein weiterer Besitzer der Klasse 2 sinvoll erscheint.

Bilder vom Umzug gibts nach langem Lesen dann jetzt hier!

Montag, Januar 08, 2007

Angekommen!!!

Hallo Familie Freunde und Bekannte!

Wir sind heile angekommen und haben die Masse an Umzugskartons bereits ausgepackt.

Am Dienstag Abend haben wir in Sage und Schreibe 1 Stunde und 15 Minuten den kompletten Hausstand in den LKW geladen. Dank der vielen und hochmotivierten Helfer ging das sehr reibungslos. Danach haben wir die Grillsaison eröffnet. Gegen 23 Uhr waren wir dann im Bett.
Morgens um halb drei fing der Tag dann an und Maeva und ich fuhren nach Borken um ein Paar Möbel von Hans aufzuladen. Gegen viertel vor 5 fuhren wir dann Richtung Schweden.

Der LKW hatte eine Menge Power, leider aber auch einen Geschwindigkeitsbegrenzer der das Fahrzeug sogar im freien Fall auf exakt 85km/h maximum hält. Somit waren wir dann knappe 19 Stunden Fahrzeit unterwegs. Die Nummer hätte mich den Fuehrerschein kosten können, zum Glueck ging aber alles klar. An der Öresundbruecke dann der Schock.
Schoenen guten Tag, haben Sie etwas zu verzollen? Oh, Nein. Genau davor hatte ich den meisten Horror. Machen Sie bitte mal die Klappe auf.....
Nachdem ich dem freundlichem Zollbeamten erklärt hatte, das wir umziehen und alles unser Hausstand sei, schaute er nur kurz in den Laderaum um dann zu sagen, das alles ok sei.
Nach kurzem Smalltalk lies er uns dann weiter fahren.

Auf der Fahrt nach Hause noch schnell bei IKEA anhalten ( Der Laderaum hatte ja wieder Platz nachdem wir Hans Möbel abgeladen hatten) und noch schnell ein Gästebett und ein neues Sofa gekauft, dann flugs nach Hause und abladen. Hans Bruder Göran wartete bereits mit Hans vor Ort und wir konnten mit dem Abladen beginnen. Die Möbel hatten wir alle am gleichem Abend schon stehen und die ersten Kartons bereits ausgepackt. Miriam und Murmur nahmen sich Kueche und Schlafzimmer vor wir anderen die uebrigen Räume.

Am nächsten Morgen fuhren dann Hans und Schwiegermutter wieder zurueck nach Deutschland. Alex, Miri und ich machten uns ans weitere Abladen.
Samstags habe ich dann den LKW zurueck nach Deutschland gebracht. Alex begleitete mich bis zum Öresund und gab danach Gas. Der nette HERTZ Schriftzug vom LKW hatte sich nach den vielen Stunden hinter mir her zuckeln fest in die Netzhaut eingebrannt und er musste mit seinem sportlichem Auto 85 fahren. Respekt!!

Am Sonntag Morgen kam ich zurueck und Miriam hatte es bereits sehr wohnlich gemacht im Haus. Nachmittags bekamen wir gleich unseren ersten Besuch von Petra und Andrea, den Autoren des Buches Schwedentraum. Bei Kaffe und Kuchen , später Rödvin sassen wir gemuetlich zusammen.

Heute haben wir die letzten Behördengänge hinter uns und uns hier in der Bibliothek angemeldet, dem Ort aus dem die nächsten Postings kommen werden.
Leider können wir noch keine Foto`s hochladen, da es hier verboten ist Datenträger anzuschliessen. Bilder vom Umzug reichen wir also nach.


Allen Helfern, ob gross oder klein (Timon war höchst motiviert) sei gedankt. Ohne Euch hätte dieser Umzug nicht so reibungslos funktioniert.

Wir melden uns wieder.

Montag, Januar 01, 2007

JETZT GEHTS LOS!!!

Das ich morgen noch einige Fotos vom Aufladen des LKW ins Netz einstelle, wird wohl nichts, da wir uns dafür entschieden haben, doch alle Geräte morgen früh abzubauen und erst in der neuen Heimat die Bilder und Berichte einzustellen.
Da wir nicht genau wissen, wie lange es dauert, bis wir einen Telefon- respektive Internetanschluss haben sagen wir hier mit erst einmal bis bald.

Unser Umzugsvehikel wird etwa so ausehen :o)