Montag, November 20, 2006

Happy Birthday Hundi!



Heute hat ein Familienmitglied Geburtstag.
Rembrandt, unser Border-Collie wird heute 5 Jahre alt. Wir haben den Tag gebührend mit Leberwurstbrot und Leckerchen begonnen und er schaute mal wieder nicht schlecht, als er von jedem ein persönliches Ständchen gesungen bekam. Vor lauter Freude wusste er gar nicht wohin mit sich selbst. Wünschen wir ihm ein langes (Hunde)Leben.

Außerdem habe ich heute die schriftliche IHK-Prüfung als Fachinformatiker für Systemintegration absolviert. Die Ergebnisse lassen zwar sicher auf sich warten, aber ein gutes Gefühl habe ich dennoch. Kamen doch nur die Themen, in denen ich ziemlich Sattelfest bin!
Eine weitere Hürde ist genommen!!

Sonntag, November 19, 2006

Der Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Auf einmal ist die Freude groß.
Ich reise ab. Ihr seid mich los
und werft mir Steine hinterher.
So fällt der Abschied mir nicht schwer.

So sagte einst der Deutsche Frantz Wittkamp.

In diesen Tagen, nun da die Frage um Haus und Umzug geklärt sind kommen die Tage des letzten Males. Das letzte mal das Auto waschen in der langjährig besuchten Autowaschanlage, das letzte Nachbarschaftsfest im Kreise der lieben Bewohner um einen herum (Schade das die direkten Nachbarn gesundheitlich verhindert waren!). Das letzte Mal Computerreparatur beim Bekannten der in regelmäßigen Abständen mit Feuereifer seinen PC in seine Bestandteile zerlegt und dann nicht wieder zum laufen bekommt....

Irgendwie erdrückend die Stimmung, wenn einem jeder zweite kein bis demnächst sondern ein bedauerndes lebe wohl und viel Erfolg in der Ferne zum Abschied sagt. Der Terminkalender platzt aus allen Nähten, will man doch zumindest dem engsten Freundes- und Bekanntenkreis gerecht werden noch einmal gemütlich beisammen zu sein um den Abschied persönlicher und nicht evtl. unter vielen zu gestalten. Und so kommt es das Miriam und ich immer mehr Termine absagen müssen um uns auf die zu konzentrieren, die uns all die Jahre die Treue gehalten haben. Nun haben wir keinen allzu großen Freundeskreis, dennoch treten Leute auf den Plan, die meinen sich nun aber mal so richtig verabschieden zu müssen. Sorry an all die, denen wir dies nicht ermöglichen können, wir müssen den engsten Freunden den Platz einräumen der ihnen zusteht.

Traurig ist natürlich schon, dass ein lieb gewonnenes Treffen mit meiner Sippe im Sauerland nicht mit uns stattfinden kann, sind Miri und ich doch zu dem Zeitpunkt in Schweden für die letzten Erledigungen. Zu Weihnachten haben wir uns eingenistet. Wir werden von heiligem Abend bis Silvester beinahe ununterbrochen bewirtschaftet. :o) Das ist natürlich sehr praktisch.

Wir versuchen unseren Freunden derzeit unser letztes Mal sehr individuell und so schön wie möglich zu gestalten. Meinen besten Freund brauche ich nicht in Deutschland verabschieden!! Er kommt beim Umzug mit nach Schweden und hilft dort abladen. Und so lange er Futter in ausreichender Menge (und das ist mehr als manch Pottwal verdrückt!!) bekommt, bleibt er wohl auch da! Mit langjährigen Freunden dürfen wir dann noch unser letztes deutsches Sylvester verbringen und nachdem wir den Jahreswechsel gebührend gefeiert haben müssen wir ja auch schon einladen. Am 2 Januar gilt es dann abends aufzuladen. Und wenn mein Nachbar sein Versprechen vom Nachbarschaftsfest wahr macht gibt?s dann nach getaner Arbeit das erste Grillfleisch des Jahres in unserer Einfahrt für alle die geholfen haben und alle die, die sich verabschieden wollen.

Wenn Tränen des Abschieds nach Freundschaft schmecken

und vertraute Augen leise zu dir sprechen:

wir sind füreinander da,

beginnt das Neue mit einem Lächeln.

Montag, November 13, 2006

Was andere Menschen bewegt zu gehen....

Hier nur kurz ein Link zu Auswanderungsgründen....... sehr Interessant


Auswanderungsgründe



Nicht alle dort genannten Gründe entsprechen unseren Beweggründen. Einige sind aber zutreffend andere höchst amüsant!

Samstag, November 11, 2006

Ein Haus zu kaufen ist nicht schwer, es lozuwerden dagegen sehr!


Heute möchte ich etwas zum Thema Hausverkauf schreiben. Wir hatten ja bereits erwähnt, dass wir im Januar 2006 einen Makler bestellt hatten, den Wert unseres Hauses festzustellen und es marktgerecht anzubieten. Gesagt, getan. Ein Expose zu unserem Hexenhäuschen (siehe Bild) war schnell erstellt. Das der Markt an Häusern gut gesättigt ist, war uns klar. Gab es doch im Dezember 2005 letztmalig Eigenheimzulage und der eine oder andere zog den Kauf oder Bau einer Immobilie vor um staatliche Subventionen zu erhalten. Auch die Jahreszeit sei erfahrungsgemäß nicht die beste. Aber im Frühling gäbe es ganz bestimmt wieder Käufer.

März....April....Mai....

Nichts! Absolut nichts. Kein Anruf, kein Makler. Ist ja noch viel Zeit!

Juni....Juli....

Ein Anruf des Maklers! >> Sie müssen unbedingt den Preis dem Markt anpassen!<<

X Euro??? Hui. Das ist aber eine Menge. >> Nun, man müsse sich ja dem Markt angleichen und außerdem sei es ja ein altes Haus<<

August....

Ein Brief:

>>....möchten wir sie darauf hinweise.....Aufgrund der schlechtem Marktlage....wir von der Maklertätigkeit zurücktreten wollen....<<

Hmmm. Nun denn! Auf eigene Faust.

Wir schreiben einen DIN A3 großen Zettel mit einigen Angaben zum Haus und hängen ihn ins Fenster. Am nächsten Tag!!! ruft jemand an und fragt ob er das Haus vielleicht einmal besichtigen dürfe. Nun sind wir platt! Wie kann ein solch kleiner Zettel solche Wirkung haben? Think big, denke ich mir! Ich erstelle ein Fensterfüllendes Plakat und gebe dort die wichtigsten Angaben an. Miriam inseriert in einem regionalen Infoblättchen und wir erstellen neue Anzeigen in diversen Internetimmobilien-Plattformen.

Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten und die ersten Familien melden sich für Besichtigungen der Immobilie an.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine besondere Spezies Mensch hinweisen.

Dem HOMO-FRESSTUNIX, einer Gattung Mensch die ihren Lebensinhalt darin sieht, vorzugsweise Samstags oder Sonntags durch die Landen zu ziehen und sich bei Haus/Wohnungsverkäufern einzunisten und sich dort unter dem Vorwand der Ernsthaftigkeit aufs netteste bewirten und unterhalten zu lassen, um sich dann, direkt nach Kaffe und Kuchen und nettem zusammensitzen, auf Nimmerwiedersehen aus dem Staub zu machen. Ein merkwürdiges Volk. Dieses ist nur noch von der Fraktion der merkwürdigen Anrufer zu Toppen. Oder wie würden Sie reagieren wenn ein Anrufer der sich ohne Namen nennt als erste Frage (wirklich!)nennt?: >>Sagen Sie, haben ihre Nachbarn etwas dagegen wenn meine Frau und ich uns ausschließlich nackt im Haus und auf dem Grundstück aufhalten, wir sind bekennende Nudisten!<< Ähhmm.... wie bitte, denke ich. Ich schlage vor, er solle doch mal probeweise seinen Lurch raushängen lassen um die Reaktion der (meist älteren und streng katholisch-westfälischen) Nachbarschaft zu testen.... Leider ohne Erfolg. Es wäre mir ein Fest gewesen!!!

Nun denn. Wir hatten unsere 4 Familien die ernsthaftes Interesse zeigten zusammen. Wäre doch gelacht, wenn darunter nicht ein Käufer wäre. Weit gefehlt. Es gibt ja noch andere Unwegsamkeiten die man so gar nicht bedenkt.

Und so ließen die Anrufe nicht auf sich warten....

Ja, hallo. Hier Familie X. Ähhmm.. also die Bank meint, wir sollen doch erstmal die 15 Autos die wir in der Finanzierung haben und die Ratenkäufe bei Neckermann, Quelle und Otto -=(unbezahlte Schleichwerbung)=- begleichen, bevor wir ein Haus kaufen. Dürfen wir in 7 Jahren noch einmal bei ihnen anrufen??

Guten Morgen, Familie Y hier. Nach reichlicher Überprüfung ihrer Immobilie haben wir festgestellt dass die Hälfte des Kaufpreises angemessen wäre. Sie müssen ja schließlich verkaufen, oder??

Und dann noch die, die 3 Wochen nach Besichtigung feststellen, dass das Haus ja so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Bei einer Anzeige in der steht: Baujahr 1923, 102qm , 410qm Grundstück, kann man meiner Meinung nach auch gerne von einem modernen architektonischem Tempel ausgehen, dessen pflegeleichter Mini-Garten für zwei Deck-Chairs und einen Grill konzipiert ist.

Was zur ....??? Denke ich mir. Miriam und ich sind am Tiefpunkt.

Dann doch ein Licht am Horizont. Eine der 4 Familien erbittet einen weiteren Termin zum Messen der Räumlichkeiten. Eine nette Familie mit 2 Kindern im beinahe erwachsenen Alter und Hund, der sich bei der Besichtigung brav bei der Nachbarin vorstellte. Und eine neue Familie kündigt sich an. Die zweite stellt sich sehr schnell als jung, seriös und ernsthaft interessiert heraus. Es scheint als sei dieses Paar ideal für dieses Haus. Und man wird sich einig. Diese beiden haben demnächst unsere jetzige Adresse in der Visitenkarte. Auch über den Verkauf von Gartengeräten und diverser anderer Kleinigkeiten ist man sich schnell einig, können wir doch mit deutschen Telefonanlagen in Schweden nichts anfangen und bei den Raumhöhen müssten alle Gardinen gekürzt werden.

Die Familie mit dem zweiten Besichtigungstermin halten wir uns als AS im Ärmel. Man weiß ja nie.... ;o)

Und so kam es, das wir im November nach Klärung einiger Unstimmigkeiten zusammen beim Notar sitzen und den Kaufvertrag unterzeichnen. Das Poltern der Steine von Miriams und meinem Herzen dürfte man bis nach Australien gehört haben

Nun steht unserem Umzug nach Schweden nichts mehr im Wege....obwohl....Nein einfach nicht daran denken!! Wir hatten Ende Oktober einen echten Tiefpunkt, sahen wir unsere komplette Auswanderung dahin ziehen, weil sich das Haus nicht verkaufen ließ. Und darüber hinaus hatten wir uns keinerlei Gedanken über einen Job in Deutschland ab Januar 2007 gemacht. War unser Umzug doch beschlossene Sache.

Wir wünschen an dieser Stelle unseren Käufern Carmen und Jörg einen guten Start in Burlo, eine so gute Nachbarschaft wie wir sie erleben durften und viele wunderbare Jahre in ihrem kleinem Juwel.

By the way: Ich habe die Tage dann mal den LKW bestellt, der unser Hab und Gut nach Schweden transportieren wird. Die Erlebnisse hierzu würden diese Geschichte sicherlich in Länge, Amüsants und Bitterkeit Toppen, doch ich habe mir vorgenommen, das Klagen einzustellen. Nur soviel. Das beste Umzugsunternehmen in Punkto Bezahlbarkeit, Zuverlässigkeit und Seriosität ist man immer noch selbst!

Schöne Tage bis zum nächsten Eintrag

Bis dahin sagen Frank, Miriam und Maeva

Donnerstag, November 02, 2006

Warum denn nur Schweden?

Hallo. Wir sind die Familie Eickhoff. Miriam und Frank mit Tochter Maeva, Hund Rembrandt, Hase Flocke und Wellensittich Bibo. Wir wohnen im Münsterland in einem kleinem Hexenhäuschen. Ich, Frank bin in den letzten 13 Jahren als Soldat in Borken stationiert gewesen und habe nun nur noch ein Paar Tage Dienstzeit. Miriam meine Frau ist gelernte Erzieherin und Floristin. Und trotz guter Ausbildung ist hier in der Umgebung an Arbeit in beiden Berufen nicht wirklich zu denken. Maeva unsere 8 jährige Tochter geht zur Zeit (wie passend) in die Astrid Lindgren Schule in Borken-Burlo.


>>Warum geht ihr denn gerade nach Schweden? Da ist es doch immer kalt, im Winter monatelang dunkel und die Schweden sprechen doch so ein unverständliches Kauderwelsch! <<

Mal einige Klischees genauer betrachtet:

Nicht alle Schweden sind groß, blond und haben blaue Augen.

Soweit wir das beurteilen können, ist die Anzahl an Blonden nicht höher als hier in Deutschland.

Nein! Es ist nicht NUR Winter in Schweden!!! Zugegeben, die Winter in Schweden sind nicht vergleichbar mit dem Matschwetter das wir hier Winter nennen und er dauert auch länger als hierzulande. Doch wer älter als 30 ist und sich an seine Kindheit erinnern kann, hat eine Vorstellung von Wintern in Skandinavien. Dieses zu pauschalisieren wäre aber auch gefährlich, denn im äußersten Norden Schwedens können auch mal schnell minus 40°C herrschen!
Es gibt wunderbare Sommer, goldene Herbsttage und verschneite Wintertage. Der Frühling ist etwas kürzer als hier, wobei--- Ich erinnere daran dass in diesem Jahr (2006) der Frühling exakt 1 Tag gedauert hat.

Die Sprache ist kein unverständliches Kauderwelsch. ( schon mal mit nem echtem Schwaben gesprochen oder mit einem Niederbayern??). Die schwedische Sprache basiert auf den gleichen Wurzeln wie die deutsche. Und wer sich einmal einen schwedischen Zeitungsartikel durchgelesen hat wird auch ohne jegliche Kenntnisse zumindest die Satzinhalte verstehen können. Wer dann noch ein wenig englisch in Petto hat, hat fast schon gewonnen, denn:
Wie sagt unsere liebe (und das meine ich ehrlich Doris!) Dozentin der VHS immer >>Svenska är lätt<<

Das es Schweden sein wird, wohin es uns irgendwann einmal zieht, war relativ schnell geklärt. Miriam hat die Liebe zu Schweden mit in die Ehe gebracht. Solange ich (und ich glaube irgendwer) sie kennt, sammelt sie Elche und alle möglichen anderen Dinge aus dem Norden. Bei mir war es immer der Wunsch Richtung Alaska auszuwandern. Doch nachdem ich zu Armeezeiten sehr viel Kontakt zu Bewohnern der neuen Welt hatte, hat sich das ziemlich schnell erledigt. Ich möchte hier niemanden vor den Kopf stoßen, deshalb belasse ich es bei dieser knappen Aussage ;-). Als weitere Alternative kam dann Island auf. Ich mag es nun mal etwas kühler und vor allem weniger dicht besiedelt. Nur erklär mal einer Floristin, dass sie die nächsten 20 Jahre nur Eisblumen züchten soll. Und bei der Begründung, wie man solche Blümchen zu einem Strauß bindet gingen mir schnell die Argumente aus! Also Schweden. Diese Idee begleitet uns nun seit gut 11 Jahren. Irgendwann mal gehen wir da hin.

Als im Jahr 2004 die aktive Zeit bei der Bundeswehr zu Ende ging, haben wir erstmals konkret darüber gesprochen, ob der Termin nach der Bundeswehrzeit vielleicht nicht ideal sein könne. Maeva ist noch jung genug um sich gut in einer neuen Umgebung einzufinden, wir alle sind flexibel genug um die Sprache schnell zu erlernen (man wird ja nicht jünger ) und mit einer Abfindung und Übergangsgeldern vom Staat fällt man wesentlich leichter! Im Dezember 2005 stand es dann fest! Wir gehen nach Schweden, liebe Familie und Freunde.

Für die einen ein >>Na, mal wieder ein neuer Splin?<< -und für andere ->> Oh Gott, nu seid ihr bald für immer weg<<

Sicher, es fällt nicht leicht Freunde und Familie gut 1000km weit hinter sich zu lassen. Auch das Haus zu verkaufen, das man mit viel Liebe, Schweiß und Blut zu einem schmucken Juwel gemacht hat und viele gewohnte Dinge einfach über Bord zu schmeißen und in einem fremden Land als Ausländer in der Hackordnung ganz, ganz unten anzufangen. Aber, und es wird von unserer Seite immer ein aber geben, Deutschland macht es einem sehr einfach mit seinen verschrobenen Gesetzen, seiner müden Politik und den noch müderen Politikern, mit seinen Aussichten für Schüler, Angestellte und derzeitige und kommende Rentnergenerationen, den scheinbar wahllosen Auflagen an Steuern, Gesetzten und Vorschriften, der Feindlichkeit gegenüber Kindern, behinderten oder alten und kranken Menschen dieses Land als auswanderungswürdig erscheinen zu lassen. Natürlich sind wir Wirtschafts- und Sozialflüchtlinge. Das geben wir gerne zu. Aber ist es verwerflich, wenn man etwas im Alter von dem Kuchen abhaben möchte, den man sein Arbeitsleben lang gebacken hat? Und ist es verantwortungslos, sein Kind in einem besseren Schulsystem aufzuziehen und vielleicht mehr als die Chance auf Sozialgelder zu bieten? Ich gebe zu bedenken das die demographische Kurve in Deutschland nicht rosig für kommende Generationen aussieht und in Schweden der Trend zum Viertkind!!! geht.

Genug des verbitterten Gemaules ( typisch deutsch).

Unsere deutschen Freunde dürfen sich sicher sein, das wir sie auch über sie Entfernung pflegen werden. Eine richtig gute Freundschaft verträgt auch große Abstände!

(Was ist denn heute eine Flugstunde? Und für knapp 40 Euro kann man bei frühzeitiger Buchung hin und zurück kommen.)

Wir freuen uns darauf nun so langsam in die wirklich heiße Phase zu gehen.

Im Januar 2006 haben wir einen Makler bestellt unser Haus zu verkaufen. Unsere Vorstellung vom Kaufpreis wurde ziemlich schnell zerstört, da der Markt an gebrauchten Häusern übersättigt ist. Als Ende Oktober dann feststand, wer letztendlich das Haus kaufen würde, waren wir doch etwas erleichtert, sahen wir die Zeit doch schon davon rennen. Und weder Miriam noch ich hatten uns ernsthaft Gedanken über einen Job ab Januar hier in Deutschland gemacht, stand doch fest, dass wir auswandern.

Wohin wird es gehen??

Nun zumal haben wir uns in den Landstrich zwischen Vännern und Vättern, den zwei größten Seen Schwedens verguckt. Die Landschaft ähnelt ein wenig dem Sauerland mit seinen Hügeln und Wäldern, nur das die Hügel etwas weiter auseinander gezogen sind. An Wassermangel werden wir in der Region auch nicht leiden, kommt doch auf jeden 10 Einwohner ein See. (grob zumindest)

Wir haben nun kurz vor der Auswanderung die Kommunen Habo und Mulsjö im Visier. Dort floriert derzeit die Wirtschaft, Arbeit und sehr gute Schulen sind vorhanden, den Dialekt der Region kann man leicht erlernen ( die Geschwindigkeit wohl nie ), die Infrastruktur ist ausgezeichnet und die Verkehrsanbindung innerhalb Schwedens ist gut. Vom Flughafen Göteborg sind es gerade mal 1,5 Stunden, der Schnellzug X2000 fährt durch die Region und vom Südzipfel Schwedens, sollte man mit der Fähre Travemünde/Trelleborg kommen sind es lediglich 4 Autostunden, bei schwedischer (also sehr disziplinierter und angenehmer) Fahrweise.

Als Goldkörnchen hat uns ein Freund (gebürtiger Schwede) zu einem Kontakt in der Region verholfen, der bei der zuständigen Arbeitsvermittlung angestellt ist und, welch ein Glück, ebenfalls gebürtiger Deutscher ist. Dieser hat unsere Ansökan (Bewerbungen im Stil einer Vita) bekommen und tastet die Firmen vor Ort an.

So werden wir im Dezember noch einmal eine Woche nach Norden fahren um die letzten Behördengänge und Vorbereitungen vor Ort zu treffen.

Haben Sie /hast Du es wirklich bis hierher geschafft zu lesen ohne einzuschlafen?? Respekt!

Dann steht nun der Verdienst an, mal etwas an Bildern zu sehen.

Bitte hier klicken um Bilder aus dem letzten Schwedenurlaub zu sehen.

Bis in Kürze!

Frank